Magazin 1/2024

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Weihnachten 2023-24 digital

 

Magazin 6/2023

Das neue Magazin ist da!

 

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Magazin 2023 Herbst digital

 

Erstkommunionausflug 8. Juli 2023

Ein rund um toller Tag, war das Fazit der Kinder und Familien! Voller Vorfreude auf diesen gemeinschaftlichen Abschlussausflug mit den Erstkommunionkindern und ihren Familien, bin ich sehr froh, dass alles reibungslos geklappt hat. Insgesamt haben 70 Personen (davon 37 Kinder im Alter von 2,5 Jahren bis 13 Jahren) an dem Ausflug teilgenommen. Das Angebot beinhaltete eine 4,5 km lange Actionboundwanderung, mit Quizfragen und zu leistenden Aktivitäten, von Westernhausen (Martinuskirche) zu den Schleierhofer Seen. Auf dem Weg hatte man auch noch Zeit ins Gespräch zukommen und die Landschaft zu genießen. Bei den sommerlichen Temperaturen bot der See vor Ort eine frische Abkühlung, bis wir dann das gemeinsame Mahl mit Erfrischungsgetränken zunehmen konnten. Ein Highlight für die Kinder war vermutlich auch das Eis, das Evi W. überraschend gesponsert hat. Ich danke ihr und besonders Gerold Traub, der mich bei der Planung und Gestaltung dieses Ausfluges begleitet und unterstützt.

Mit besten Grüßen,

Pastoralreferent Martin Gawel

14. Fußwallfahrt der Seelsorgeeinheit nach Neusaß

Frieden beginnt in dir und in mir

Am frühen Morgen des 17. Juni trafen sich 24 Pilgerinnen und Pilger in der Jakobuskirche in Nagelsberg, um sich gemeinsam auf den Weg zur Wallfahrtskirche in Neusaß zu machen.

An verschiedenen Stationen gab es Impulse und Geschichten zum Thema Frieden: vom Nagelkreuz von Coventry in England aus der Zeit nach dem 2.Weltkrieg,über die Frage eines Königs, wie sich Frieden in einem gemalten Bild darstellen ließe , bis zu persönlicher Besinnung, was Frieden für einen selbst ist und wo die Pilgerinnen und Pilger persönliche Orte des Friedens, der ZuFRIEDENheit für sich finden. Gemeinsames Singen und Beten prägte den Fußweg bei strahlendem Sonnenschein. Zur Pilgermesse mit Pfr. Adrian Warzecha aus Künzelsau in Neusaß kamen weitere Pilger und Pilgerinnen dazu, die die Mitfahrgelegenheit im Bus nutzten und im Bus verschiedene Impulse zum Thema der Wallfahrt bekamen. Das Gebet um Frieden in der Welt und die Dankbarkeit für eine rundum gelungene Wallfahrt prägten den feierlichen, gemeinsamen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche in Neusaß.

Das Team LiturgieKreativ  freut sich sehr darüber, dass zur Wallfahrt immer wieder auch Menschen kommen, die zum 1.Mal mitpilgern. Ein besonderer Dank geht an Alex Elsner, der  seit der 1.Wallfahrt im Jahr 2009 mit seiner Gitarre dafür sorgt, dass die Pilger und Pilgerinnen auch rhythmisch und melodisch sicher unterwegs sind. Das Angebot der Mitfahrgelegenheit zur Pilgermesse, verbunden mit einem „Mini-Pilgerweg“ im Bus fand Zustimmung, so dass wir dieses Angebot beibehalten werden.

Haben Sie Lust, nächstes Jahr mitzupilgern? Dann halten Sie sich in Ihrem Terminkalender Samstag, den  11.Mai 2024  frei!

 

Erste Hilfe für die Seele – ein Interview mit Ute Karle

Ute Karle hat seit April 2022 die Leitung und Koordination der Notfallseelsorge im
Hohenlohekreis inne. Mit Leib und Seele liebt die zweifache Mutter ihren anspruchsvollen
Beruf, der ihr immer wieder viel abverlangt. Zum Ausgleich treibt sie regelmäßig Sport, liest
gerne, genießt Musik und engagiert sich in der Kirchengemeinde. Das Prädikantenamt ist
eines ihrer liebsten Ehrenämter.

1. Was ist die Notfallseelsorge?

Sie ist „Erste Hilfe“ für die Seele. Wir werden gerufen, wenn Menschen von einem
sehr belastenden Ereignis betroffen sind. Die Notfallseelsorge ist ein ökumenischer
Dienst und wird von den Kirchen und des Landkreises getragen. Aktuell sind wir ein
36-köpfiges Team von Pfarrerinnen und Pfarrern sowie haupt- und geschulten
ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Wir arbeiten mit der psychosozialen
Notfallversorgung (PSNV) des DRK zusammen.

2. Wie läuft ein Einsatz ab?

Gerufen werden wir über die integrierte Leitstelle (Notruf 112) im Auftrag von
Polizei, Rotkreuz und auch Feuerwehr. Wenn wir angefordert werden, ist Schlimmes
passiert. Zuerst gilt es, den Schock auszuhalten und das Leid mitzutragen. Wir sind
da, bis die Betroffenen sich sicher und stabil fühlen. Unsere Unterstützung kann auch
im weiteren Umfeld des Ereignisses in Schule, Verein und Betrieb stattfinden.

3. Worauf kommt es an?

Polizei und DRK gehen irgendwann, wir können bleiben und bringen Zeit mit. Ich
kann niemandem etwas abnehmen, doch kann ich helfen das Geschehene zu
realisieren und begleiten, damit der Beginn des Abschiednehmens zugelassen werden
kann. Der Beistand in dieser ersten Zeit kann die Betroffenen für die nächsten
Schritte und auf dem Weg der Trauer stärken.

4. Wie können Sie das Erlebte verarbeiten?
Mir hilft, dass mein Alltag aus vielen verschieden Aufgaben besteht, die mich fordern
und erden. Nach einem Einsatz tut es gut, mit unserem Hund in der Natur zu sein. Ein
Lebensschatz für mich ist, das Schwere, Traurige und manchmal auch Unbegreifliche
Gott anbefehlen zu können.

5. Blicken Sie optimistisch in die Zukunft?

Definitiv! Wir haben dieses Jahr insgesamt sieben Männer und Frauen, die ausbildet
werden. Das finde ich großartig. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass wir im
Hohenlohekreis auch ein Team für Einsatzkräfte zur Unterstützung nach belastenden
Ereignissen haben. Den Einsatzkräften, die im Dienst der Allgemeinheit bergen,
retten und helfen gebührt großer Respekt. Doch geht bei aller Profession manches
auch an ihnen nicht spurlos vorüber.