Gemeindeversammlung „Kirche der Zukunft“
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart steht vor weitreichenden Veränderungen. Seit Jahren sinkt die Zahl der Kirchenmitglieder, damit geht ein Rückgang der finanziellen Mittel einher und auch das pastorale Personal wird weniger. Wie wird Kirche in Zukunft aussehen? Diese Frage bewegt viele. Der Diözesanrat hat Ende November beschlossen, dass es statt heute noch 1.020 Kirchengemeinden, ab 2030 nur noch 50 bis 80 Kirchengemeinden in der ganzen Diözese geben soll. Die seitherigen Kirchengemeinden sollen als Kirchorte weiterhin eine wichtige Rolle spielen, in denen Engagierte vor Ort Verantwortung übernehmen und wo Sonntagsgottesdienste wie bisher stattfinden.
Was bedeutet das für uns?
Die Seelsorgeeinheit Künzelsau mit ihren vier Kirchengemeinden gehört zum Dekanat Hohenlohe, das in etwa dem Landkreis Hohenlohe entspricht. In Zukunft wird es im Dekanat Hohenlohe statt seither 30 dann nur noch zwei Kirchengemeinden geben. Denkbar ist, dass die beiden größten Orte, Öhringen und Künzelsau, Sitz dieser neuen Kirchengemeinden werden. Es ist aber auch möglich, dass sich die Kirchengemeinden im Jagst- und Mittleren Kochertal zusammenschließen und Künzelsau zusammen mit Kupferzell zur Hohenloher Ebene kommt und mit den heutigen Seelsorgeeinheiten Öhringen und Pfedelbach eine neue Kirchengemeinde bildet, deren Sitz vermutlich in Öhringen wäre.
Bringen Sie sich ein!
Am Mittwoch, 25. März, laden wir um 19.30 Uhr alle Gemeindemitglieder zu einer Gemeindeversammlung ins Gemeindezentrum St. Paulus ein. Dort werden wir die unterschiedlichen Varianten vorstellen und dazu möchten wir auch Ihre Einschätzung hören. Auf der Basis aller Rückmeldungen werden wir Anfang April ein Votum an den Bischof formulieren. Ende 2026 wird der Bischof über die Neuordnung der Kirchengemeinden entscheiden.




